Antibabypille und Hormontherapie könnten bleibende Spuren im Gehirn von Frauen hinterlassen
Basierend auf: Lifespan Exposure to Hormone Therapies and Structural Brain Morphometry in Older Women.
Bei Frauen im Alter von 65 bis 80 Jahren hatten diejenigen, die früher im Leben die Pille genommen hatten, mehr graue Substanz in mehreren Hirnregionen. Die Kombination aus Pille und menopausaler Hormontherapie war mit noch größerem Volumen und dickerem Cortex verbunden. Eine spätere Menopause, also mehr natürliche Hormonexposition, ging ebenfalls mit gesünderer Gehirnstruktur einher. Der Zeitpunkt der Hormonexposition könnte für das langfristige Gehirnaltern wichtig sein.
Kernaussage
Diese Studie legt nahe, dass lebenslange Hormonexposition das Gehirnaltern prägen könnte, auch wenn sie keine Ursache-Wirkung beweist.
Originalstudie
Honea RA, Watts A, Donofry SD, Molina-Hidalgo C, Ripperger HS, Aghjayan SL, Kang C, Gujral S, Oberlin LE, Grove G, Huang H, Sutton BP, Burns JM, Vidoni ED, Kramer AF, McAuley E, Hillman CH, Marsland AL, Kamboh MI, Erickson KI
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