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Biomarker

D-Dimer

END-dimer

D-Dimer ist ein quervernetztes Fibrin-Spaltprodukt, das entsteht, wenn Plasmin stabilisiertes Fibrin abbaut, und dient als globaler Marker für aktivierte Gerinnung und Fibrinolyse. Du misst es per Latex-immunoturbidimetrischem oder ELISA-Assay, angegeben entweder in Fibrinogen-äquivalenten Einheiten (FEU) oder D-Dimer-Einheiten (DDU). Klinisch dient es vor allem dem Ausschluss venöser Thromboembolien: Ein Wert unter dem Assay-spezifischen Cutoff (häufig <500 ng/mL FEU) bei niedriger Vortest-Wahrscheinlichkeit hat einen negativen prädiktiven Wert über 95 %. Die ADJUST-PE-Studie (Righini 2014) validierte einen altersadjustierten Cutoff (Alter × 10 ng/mL FEU bei Patienten >50 Jahren), der die Spezifität bei Älteren erhöht. D-Dimer steigt physiologisch mit Alter, Schwangerschaft, Entzündung, Operationen, Trauma, Tumoren, Sepsis sowie schwerer Leber- oder Nierenerkrankung – ein positiver Wert ist unspezifisch und muss bildgebend bestätigt werden.

Zuletzt geprüft:

Diese Definition dient der Aufklärung und ist keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Sprich bei gesundheitlichen Fragen mit einer Ärztin oder einem Arzt. Vollständigen Haftungsausschluss lesen

Quellen

  1. Righini M, Van Es J, Den Exter PL, et al.. (2014). Age-adjusted D-dimer cutoff levels to rule out pulmonary embolism: the ADJUST-PE study. *JAMA*doi:10.1001/jama.2014.2135
  2. Favresse J, Lippi G, Roy PM, et al.. (2018). D-dimer: Preanalytical, analytical, postanalytical variables, and clinical applications. *Critical Reviews in Clinical Laboratory Sciences*doi:10.1080/10408363.2018.1529734