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Sport & Fitness

Knochenmineraldichte (KMD)

ENBone mineral density (BMD)

Geprüft von

Die Knochenmineraldichte (KMD) beschreibt die Menge an Mineral — überwiegend Hydroxyapatit — pro Flächeneinheit (g/cm²) oder Volumen des Knochengewebes, am häufigsten an Lendenwirbelsäule und Femurhals mittels DEXA gemessen. Der T-Score vergleicht die individuelle KMD mit dem Referenzmittelwert junger Erwachsener; die WHO-Kriterien definieren Osteopenie (T-Score −1,0 bis −2,5) und Osteoporose (T-Score ≤ −2,5), wobei Letztere das Hüftfrakturrisiko pro Standardabweichung etwa verdoppelt. Die KMD sinkt mit dem Alter, beschleunigt bei Frauen nach der Menopause; Kraft- und Stoßbelastungstraining, ausreichende Calcium- und Vitamin-D-Zufuhr sowie der Hormonstatus sind die wichtigsten veränderbaren Einflussfaktoren. Die Hüftfraktur älterer Erwachsener geht mit einer Einjahresmortalität von ~20–30 % einher, was die Erhaltung der KMD zu einem direkten Langlebigkeitsziel macht.

Quellen

  1. Kanis JA. (1994). Assessment of fracture risk and its application to screening for postmenopausal osteoporosis: synopsis of a WHO report. *Osteoporosis International*doi:10.1007/BF01622200