Vitamin D und Vitamin E könnten ein schwächelndes Immunsystem bei älteren Menschen stärken
Basierend auf: Effects of micronutrient supplementation on immune function in older adults: a meta-analysis.
Mit dem Alter wird unser Immunsystem träge und Entzündungen nehmen zu. Bei der Auswertung von neun Studien fanden Forscher heraus, dass Vitamin- und Mineralstoffpräparate die Immunfunktion bei älteren Menschen leicht verbesserten. Vitamin D senkte Entzündungen und erhöhte die Aktivität der Immunzellen, während Vitamin E den größten Effekt auf die zellbasierte Abwehr hatte. Der Gesamteffekt war echt, aber klein.
Kernaussage
Diese Studie deutet darauf hin, dass Vitamin D und Vitamin E die Immunfunktion bei älteren Menschen unterstützen könnten.
Originalstudie
Li D, Wang T, Xiao L, Li K
Verwandte Studien
Niedriges Vitamin D mit Muskelschwund verbunden, besonders bei Diabetes
In einer Studie mit über 7.500 älteren Erwachsenen war niedriges Vitamin D mit höherem Risiko für Sarkopenie (altersbedingter Muskelschwund) verbunden. Der Zusammenhang war bei Diabetikern stärker. Bei alten diabetischen Ratten verbesserte Vitamin D3 die Muskelkraft und reduzierte Fetteinlagerungen in den Muskelfasern.
Vitamin-D-Mangel mit höherem Diabetes-Risiko bei älteren Erwachsenen verbunden
Unter 1.324 Erwachsenen über 60 hatte etwa ein Viertel einen Vitamin-D-Mangel und über die Hälfte entweder Diabetes oder Prädiabetes. Höhere Vitamin-D-Spiegel waren mit geringeren Chancen auf einen schlechteren Blutzuckerstatus verbunden. Es handelt sich um eine Querschnittsstudie, die keinen ursächlichen Zusammenhang beweisen kann.
Niedriges Vitamin D mit schnellerer Arterienalterung bei jüngeren Erwachsenen verknüpft
Bei über 2.000 jungen und mittelalten Erwachsenen in China wurden höhere Vitamin-D-Spiegel mit einem geringeren Risiko für Early Vascular Aging (steifere Arterien als für das Alter erwartet) in Verbindung gebracht. Der Nutzen zeigte sich unterhalb eines Schwellenwerts von etwa 18 ng/mL, wobei jede Steigerung um 10 ng/mL mit 19% geringerer Wahrscheinlichkeit verbunden war. Der Zusammenhang war bei Männern und Personen mit Übergewicht oder Adipositas am stärksten.
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