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Umwelt & Exposom

Innenraumluftqualität und VOCs

ENIndoor Air Quality and VOCs

Innenraumluftqualität (IAQ) bezeichnet die chemische, biologische und physikalische Zusammensetzung der Luft in Gebäuden, wo Erwachsene in Industrieländern rund 90 % ihrer Zeit verbringen. Wichtige Schadstoffe sind flüchtige organische Verbindungen (VOC) wie Formaldehyd, Benzol und Toluol aus Möbeln, Farben, Reinigungsmitteln und Verbrennung; Stickstoffdioxid (NO₂) aus Gasherden; sowie ultrafeine Partikel aus Kochen, Kerzen und Druckern. Erhöhte VOC- und CO₂-Werte beeinträchtigen kognitive Höherfunktionen: Die kontrollierte Expositionsstudie „COGfx“ (2016) zeigte 61 % höhere kognitive Leistungswerte unter VOC-armen Green-Building-Bedingungen und 101 % höhere Werte bei verbesserter Lüftung gegenüber konventionellen Büros. Chronische Exposition wird mit Sick-Building-Syndrom, Asthma-Exazerbation und ungünstigen kardiovaskulären Endpunkten verknüpft. Die WHO-Leitlinien zur Innenraumluftqualität (2010) setzen gesundheitsbasierte Grenzwerte; in Deutschland gibt das Umweltbundesamt Richt- und Maßnahmenwerte für Innenraum-VOC heraus.

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Diese Definition dient der Aufklärung und ist keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Sprich bei gesundheitlichen Fragen mit einer Ärztin oder einem Arzt. Vollständigen Haftungsausschluss lesen