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Journal ArticleCell reports·Bewertet und veröffentlicht ·Zuletzt bearbeitet

Immunzellen im Blut: Im Alter wächst eine entzündliche Gruppe

Einstufung Vorläufig — einmalige Untersuchung von Blutzellen gesunder Spender verschiedener Altersstufen; niemand wurde über die Zeit verfolgt, und die Kurzfassung nennt keine Spenderzahl.

Design
Querschnittsstudie
Teilnehmende
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Dauer
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Finanzierung
National Natural Science Foundation of China; Anhui Province Science Fund…
Kernaussage

Mit dem Alter nehmen im Blut Fresszellen zu, die viel von einem Entzündungsbotenstoff bilden.


Unser Abwehrsystem verändert sich vom Mutterleib bis ins hohe Alter. Ein Forschungsteam aus China hat diese Wandlung nun Zelle für Zelle kartiert. Bei älteren Menschen fanden sie mehr Fresszellen, die viel vom Entzündungsbotenstoff IL-1-beta bilden. Die Forschenden sehen darin einen Beitrag zur stillen Dauerentzündung, die mit dem Altern einhergeht.

Untersucht wurden weiße Blutzellen gesunder Spender, vom ungeborenen Kind in der Mitte der Schwangerschaft bis ins späte Erwachsenenalter. Für jede einzelne Zelle lasen die Forschenden ab, welche Gene aktiv waren. Zusätzlich prüften sie, welche Abschnitte des Erbguts offen zugänglich lagen. Am stärksten veränderten sich mit dem Alter die T-Zellen, eine zentrale Truppe der Abwehr. In der frühen Kindheit war dagegen eine Gruppe natürlicher Killerzellen häufig, die eher bremst als angreift.

Das Ergebnis ist eine Art Atlas, keine Erklärung. Jeder Spender wurde nur einmal untersucht, die Zellen wurden also nicht über die Jahre verfolgt. Ob die entzündlichen Fresszellen Altersleiden mitverursachen, lässt sich daraus nicht ablesen.

Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.