Vorhofflimmern: Bei extrem viel Sport dreht sich das Bild
Einstufung Moderat — metaanalyse von 37 Studien mit knapp 1,3 Millionen Menschen, die Zusammenhänge statt Ursachen beschreibt; Sportmengen wurden nachträglich vereinheitlicht.
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Bewegung und Vorhofflimmern zeigten einen U-förmigen Verlauf: Bei sehr viel Ausdauertraining war die Störung wieder häufiger.
Wer sich regelmäßig bewegte, hatte in einer Metaanalyse seltener Vorhofflimmern, eine häufige Herzrhythmusstörung. Bei sehr großen Trainingsmengen kehrte sich dieses Bild allerdings um. Die Forschenden bündelten dafür 37 Studien mit knapp 1,3 Millionen Menschen und rechneten die Aktivität in einheitliche Einheiten um (MET-Stunden pro Woche). Am seltensten war Vorhofflimmern bei etwa 26 MET-Stunden; ab 78 MET-Stunden, also rund 6 bis 7 Stunden Ausdauertraining pro Woche, wurde es wieder häufiger. Ob sehr viel Training die Rhythmusstörung selbst auslöst, lässt sich aus diesen Zusammenhängen nicht ablesen.
Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.
