Atemaussetzer im Schlaf: Vorhofflimmern tritt häufiger auf
Einstufung Moderat — registrierte Metaanalyse von 21 Kohortenstudien mit über 600.000 Menschen, allerdings nur Beobachtungsdaten mit mäßiger Uneinheitlichkeit beim neuen Vorhofflimmern.
- Design
- —
- Teilnehmende
- 611.898
- Dauer
- —
- Finanzierung
- —
Nächtliche Atemaussetzer gingen mit häufigerem neuem Vorhofflimmern und häufigeren Rückfällen einher.
Wer nachts unter Atemaussetzern litt, bekam in 21 Kohortenstudien häufiger Vorhofflimmern, die verbreitetste Herzrhythmusstörung. Die Metaanalyse fasste Daten von 611.898 Menschen zusammen; das Risiko für neues Vorhofflimmern lag rund zwei Drittel höher. Dabei stieg es mit der Zahl der Atemaussetzer pro Stunde um etwa 2 Prozent je zusätzlichem Aussetzer. Auch ein Rückfall nach Behandlung trat häufiger auf, und zwar einheitlich über elf Studien hinweg. Ob eine Behandlung der Atemaussetzer das Vorhofflimmern verhindert, lässt sich nicht ablesen: Die Daten sind Beobachtungen, und die Atemmaskentherapie CPAP wurde zu uneinheitlich erfasst, um sie auszuwerten.
Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.
Themen
