Wer schweren Vitamin-D-Mangel hatte, starb häufiger
Einstufung Vorläufig — retrospektive Auswertung von Krankenakten mit sehr vielen Menschen und US-Bestätigung, aber ohne Randomisierung; unerkannte Störfaktoren bleiben möglich.
- Design
- —
- Teilnehmende
- 468.500
- Dauer
- —
- Finanzierung
- Die Studie wurde intern von Leumit Health Services finanziert, einer der…
Schwerer Vitamin-D-Mangel unter 10 ng/ml ging in Israel und den USA mit einer deutlich höheren Sterblichkeit einher.
Erwachsene mit schwerem Vitamin-D-Mangel unter 10 ng/ml starben in zwei großen Gesundheitsdatenbanken deutlich häufiger als Menschen mit Werten über 30 ng/ml. Ausgewertet wurden Blutwerte von mehr als 468.500 Erwachsenen einer israelischen Krankenkasse, bestätigt an 223.175 vergleichbaren Paaren aus einem US-Datennetz. Die Menschen waren im Schnitt etwa 54 Jahre alt und wurden bis zu zehn Jahre beobachtet. Auch wer laut Apothekendaten Vitamin D bezog, starb seltener, und zwar umso seltener, je höher die bezogene Menge war. Ursache und Wirkung belegen diese Krankenakten nicht: Eine abgegebene Packung heißt nicht, dass sie eingenommen wurde, und frühere randomisierte Studien lieferten uneinheitliche Ergebnisse.
Offenlegung von Interessenkonflikten: Die Studie wurde intern von Leumit Health Services finanziert, einer der beiden Datenquellen.
Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.
