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Journal ArticleResearch Support, Non-U.S. Gov'tJournal of the American Heart Association·Bewertet und veröffentlicht ·Zuletzt bearbeitet

Schwacher Händedruck: Herzschwäche später häufiger

Einstufung Moderat — forschende begleiteten 267.335 Erwachsene über rund 15 Jahre; als Beobachtungsstudie kann sie Ursache und Wirkung nicht trennen.

Design
Prospektive Kohortenstudie
Teilnehmende
267.335
Dauer
15,3 Jahre
Finanzierung
China Scholarship Council–University of Liverpool joint scholarship
Kernaussage

Wer schwach zugreift, bekommt in den folgenden Jahren häufiger eine Herzschwäche, besonders Frauen und Menschen unter 60.


Wer im mittleren Alter wenig Kraft in der Hand hat, bekommt später häufiger eine Herzschwäche. Menschen mit schwachem Griff, gemessen im Verhältnis zum BMI, hatten ein um 76 Prozent höheres Risiko dafür. Bei altersbedingtem Muskelschwund lag es um 63 Prozent höher. Gemeint ist ein schwacher Griff plus wenig fettfreie Masse, also vor allem Muskeln.

Die Daten stammen von 267.335 Erwachsenen aus der britischen UK Biobank. Zu Beginn waren sie im Schnitt 56 Jahre alt und hatten keine Herzschwäche. In im Mittel 15 Jahren erkrankten 10.233 daran. Bei Frauen und bei Menschen unter 60 war der Zusammenhang stärker. Im Blut der Betroffenen fanden sich mehr Entzündungswerte und weniger Omega-3-Fettsäuren. Auch diese Werte gingen mit mehr Herzschwäche einher.

Die Blutwerte verbesserten die Vorhersage nur wenig. Weil die Studie nur beobachtet, kann sie nicht zeigen, dass schwache Muskeln die Herzschwäche verursachen. Die Muskeln wurden zudem nur mit schwachem Strom durch den Körper geschätzt. Und die Freiwilligen der UK Biobank sind eher gesund, gerade sehr alte Menschen sind kaum vertreten.

Haftungsausschluss: Forschungszusammenfassungen dienen nur zu Informationszwecken und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere immer einen qualifizierten Arzt, bevor du Änderungen an deiner Gesundheitsroutine vornimmst.